Der «Big Red Beast»: Ein Schweizer Hypercar, Das Die Strassen Erobert
**Big red beast** – so nennen die Entwickler der Zürcher Manufaktur «Swiss Speedworks» ihr neuestes Projekt. Der knallrote Flitzer, der offiziell als «SSW X-1» firmiert, soll im Frühling 2026 auf dem Genfer Autosalon enthüllt werden. Mit über 1’200 PS und einem Preis von knapp 3,5 Millionen Franken ist er nicht nur ein technisches Wunderwerk, sondern auch ein Statement gegen die Elektrifizierungswelle – denn der «Big Red Beast» fährt mit einem V12-Biturbo, der an die glorreichen Tage des Motorsports erinnert.
Doch was steckt wirklich hinter diesem **big red beast**? Wir haben mit Chefingenieur Lukas Bürki gesprochen, der uns exklusive Einblicke in die Entwicklung gab. «Wir wollten etwas schaffen, das die Leute umhaut – nicht nur wegen der Leistung, sondern auch wegen des Designs», sagt er. Das Auto besteht fast vollständig aus Carbon, wiegt nur 1’350 Kilogramm und beschleunigt in 2,3 Sekunden auf 100 km/h. Für die Schweiz, wo Tempolimits streng sind, mag das übertrieben wirken – aber Bürki lacht: «Auf der Rennstrecke in Hockenheim oder auf dem ‹Grossen Preis der Schweiz› in Bern wird der Beast zeigen, was er kann.»
Warum ein Verbrenner-Hypercar im Jahr 2026?
Während die meisten Hersteller auf Elektro setzen, geht Swiss Speedworks einen radikalen Weg. Der «Big Red Beast» ist ein reiner Verbrenner – und das bewusst. «Wir sehen eine Nische für Liebhaber, die den Sound, die Vibrationen und das rohe Fahrgefühl eines V12 suchen», erklärt Marketingchefin Sandra Meier. In der Schweiz gibt es zudem eine starke Community von Oldtimer- und Supersportwagen-Fans, die bereit sind, für Exklusivität tief in die Tasche zu greifen. Nur 25 Exemplare werden gebaut, jedes individuell konfigurierbar.
Technische Meisterleistung oder teurer Spass?
Der Motor des «Big Red Beast» ist ein 6,5-Liter-V12 mit zwei Turboladern, der 1’250 Nm Drehmoment liefert. Die Kraft wird über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder geschickt. Das Fahrwerk ist aktiv, die Bremsen sind Keramik – alles vom Feinsten. Doch der Preis von 3,5 Millionen Franken schreckt selbst vermögende Käufer ab. «Wir haben bereits fünf Vorbestellungen, zwei davon aus der Schweiz», sagt Bürki. «Der Rest kommt aus dem Nahen Osten und den USA.»
Kritik aus der Umweltbewegung – und die Antwort der Hersteller
Nicht alle sind begeistert. Umweltorganisationen wie Greenpeace Schweiz kritisieren das Projekt scharf. «Ein solcher Verbrenner ist ein Schlag ins Gesicht des Klimaschutzes», sagt Sprecherin Nina Keller. Swiss Speedworks kontert: «Wir kompensieren die Emissionen durch Aufforstungsprojekte im Kanton Graubünden. Ausserdem ist der Beast ein Sammlerstück, das über Jahrzehnte gefahren wird – nicht ein Wegwerfprodukt.» Die Debatte zeigt, wie gespalten die Schweiz in Sachen Mobilität ist.
Der «Big Red Beast» auf Schweizer Strassen – erlaubt oder nicht?
Darf man so ein Auto überhaupt auf öffentlichen Strassen fahren? Ja, sagt das Bundesamt für Strassen (ASTRA). Der «Big Red Beast» erfüllt die Euro-6d-Norm und hat eine Strassenzulassung. Allerdings: In Städten wie Zürich oder Basel könnte der Lärm zu Konflikten führen. «Wir empfehlen den Besitzern, den Beast nur auf Rennstrecken oder bei speziellen Events auszufahren», rät Bürki. «In der Stadt ist er wie ein wildes Tier im Käfig – schön anzusehen, aber nicht am richtigen Ort.»
Ein Blick in die Zukunft: Wird der Beast zum Kult?
Ob der «Big Red Beast» in die Geschichte eingeht, hängt von vielen Faktoren ab. Die limitierte Stückzahl und das extreme Design sprechen dafür. «Solche Autos werden in 20 Jahren Legenden sein», prophezeit Auto-Experte Marco Rossi von der ETH Zürich. «Sie sind die letzten Dinosaurier einer Ära, die bald endet.» Für Schweizer Käufer ist der Beast nicht nur ein Auto, sondern eine Investition – und ein Symbol für den Mut, gegen den Strom zu schwimmen.
Fazit: Ein rotes Biest mit Charakter
Der **big red beast** von Swiss Speedworks ist mehr als nur ein weiteres Hypercar. Er ist ein Statement, eine technische Meisterleistung und ein polarisierendes Projekt. Ob man ihn liebt oder hasst – ignorieren kann man ihn nicht. Für die Schweiz, die sich gerne als innovativ und gleichzeitig traditionsbewusst sieht, passt der Beast perfekt ins Bild. Die ersten Auslieferungen sind für Sommer 2026 geplant. Wer einen ergattern will, sollte schnell sein – oder tief in die Tasche greifen.
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