Kantonsschule Romanshorn: Modernisierung Am Weitenzelgstrasse Setzt Neue Massstäbe Für 2026

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kantonsschule romanshorn weitenzelgstrasse romanshorn hat sich in den letzten Monaten grundlegend verändert. Wer das Schulgebäude betritt, spürt sofort den frischen Wind – nicht nur wegen der neuen Sporthalle, die im Frühjahr 2026 eröffnet wurde, sondern auch wegen der digitalen Lernumgebung, die längst mehr ist als nur ein Schlagwort. Die Renovierungsarbeiten zogen sich über zwei Jahre, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Schülerinnen und Schüler arbeiten jetzt in offenen Lernlandschaften, und die Bibliothek wurde zu einem modernen Medienzentrum umgebaut. Der Kanton Thurgau investierte insgesamt rund 18 Millionen Franken, um die Schule fit für die nächste Dekade zu machen.

Das Konzept dahinter ist durchdacht. Die Schule setzt bewusst auf einen Mix aus Tradition und Innovation. Genau hier, an der Adresse Weitenzelgstrasse, wo die kantonsschule romanshorn weitenzelgstrasse romanshorn seit Jahrzehnten beheimatet ist, entsteht ein neues Bildungsverständnis. Das betont auch der Rektor, Dr. Markus Frei, in einem Gespräch: «Wir wollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern die Schüler auf eine Welt vorbereiten, die sich rasant ändert.» Ob das gelingt, zeigt sich unter anderem in den neuen Wahlfächern – Robotik, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Entwicklung stehen hoch im Kurs.

Eine neue Sporthalle für die Region

Die markanteste Veränderung fällt sofort ins Auge: eine gläserne Sporthalle, die sich nahtlos in die bestehende Architektur einfügt. Sie bietet Platz für 400 Zuschauer und ist nicht nur für den Schulunterricht gedacht, sondern auch für Vereine aus Romanshorn und Umgebung. «Endlich haben wir eine Halle, die auch für Wettkämpfe taugt», sagt Sportlehrerin Anna Keller. Die alte Halle war seit den 1970er-Jahren in Betrieb und entsprach längst nicht mehr den Standards. Jetzt trainieren die Handballer und Turner unter modernen Bedingungen, und die Schüler können sogar Klettern – eine 12 Meter hohe Boulderwand sorgt für Furore.

Digitaler Campus: Lernen ohne Grenzen

Die Digitalisierung ist an der Kantonsschule Romanshorn kein Selbstzweck. Jeder Schüler erhält ein Tablet, das Lehrpersonal setzt auf interaktive Whiteboards und Lernplattformen. Die IT-Infrastruktur wurde komplett erneuert, Glasfaseranschlüsse garantieren stabiles Internet. «Früher hing der Unterricht vom Wetter ab – bei Sturm fiel das WLAN aus», erzählt ein Schüler lachend. Heute arbeiten die Klassen in der Cloud, teilen Dokumente in Echtzeit und nutzen Simulationen für den Physikunterricht. Der neue Makerspace im Untergeschoss ist mit 3D-Druckern und Lasercuttern ausgestattet – ein Paradies für Tüftler.

Nachhaltigkeit im Schulalltag

Umweltbewusstsein wird grossgeschrieben. Die Schule hat auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert, die rund 30 Prozent des Strombedarfs deckt. Regenwasser wird für die Bewässerung der Aussenanlagen genutzt. Sogar beim Schulessen gibt es Neuerungen: Die Mensa bietet täglich ein vegetarisches Menü aus regionalen Zutaten an. Eine Schülerinitiative hat zudem ein Pfandsystem für Einwegverpackungen eingeführt. «Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern jeden Tag ein bisschen besser zu werden», sagt die Umweltbeauftragte der Schule, Lara Meier.

Schülerprojekte mit Praxisbezug

Was früher als trockener Stoff galt, wird heute lebendig. Die Kantonsschule Romanshorn kooperiert mit Firmen aus der Region. Ein Beispiel: Im Projekt «Smart City Romanshorn» entwickeln Schüler Lösungen für den öffentlichen Verkehr – digitale Bushaltestellen, die Echtzeitdaten anzeigen, sind bereits in der Testphase. Auch ein Start-up-Wettbewerb findet jährlich statt. Die Gewinner erhalten ein dreimonatiges Mentoring-Programm. «Das motiviert ungemein», erklärt ein Schüler, der mit seiner App einen Lieferservice für lokale Bauernhöfe aufgebaut hat.

Herausforderungen der modernen Pädagogik

Der Wandel bringt auch Schwierigkeiten mit sich. Nicht alle Lehrkräfte fühlen sich mit der neuen Technik wohl. Die Schulleitung hat daher Fortbildungen verpflichtend gemacht, doch die Akzeptanz wächst langsam. Auch die Klassengrössen bleiben ein Thema: Mit durchschnittlich 22 Schülern pro Klasse ist die Betreuung zwar gut, aber der Druck auf die Jugendlichen nimmt zu. Die Schulsozialarbeit wurde deshalb aufgestockt. «Wir sehen mehr psychische Belastungen als vor fünf Jahren», sagt ein Berater. Die neue Aula wird auch für Entspannungsangebote genutzt – Yoga und Meditation stehen auf dem Stundenplan.

Ausblick: Was die Zukunft bringt

Die Kantonsschule Romanshorn ist längst nicht am Ende ihrer Entwicklung. Für 2027 ist ein weiterer Bauabschnitt geplant: ein neues Naturwissenschaftszentrum mit modernen Laboren. Auch die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Ostschweiz soll ausgebaut werden. Rektor Frei blickt optimistisch in die Zukunft: «Wir haben die Basis gelegt. Jetzt geht es darum, das Potenzial auszuschöpfen.» Die Adresse Weitenzelgstrasse wird damit wohl noch lange ein Synonym für zukunftsorientierte Bildung im Thurgau bleiben.

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